Es brannte der Hut in Grafenwörth…nach unüberwindbaren Differenzen zwischen Spielern und Trainer wurde die einzig logische Entscheidung getroffen, der zweite Trainerwechsel in der laufenden Spielzeit.
Einen Tag vor dem Spitzenduell gegen Dross übernahm Jürgen Fangmeyer das Kommando auf Grafenwörths Betreuerbank. Nach 10 Monaten fußballerischer Arbeitslosigkeit also endlich wieder eine sehr reizvolle Aufgabe für den Perfektionisten.
Prombt an seinem ersten Arbeitstag in Grafenwörth, machten ihm seine Stimmbänder einen Strich durch die Rechnung. Trotzdem muss er mit heiserer Stimme aber doch die mehr als richtigen Worte in seiner Spielerbesprechung getroffen haben.
Für mich als Beobachter war das, gegenüber dem letzten Heimspiel gegen Ziersdorf, eine Steigerung um 300% vom spielerischen und kämpferischen. Ab der erste Minute ließ der USCG keine Zweifel aufkommen, wer der Herr auf der Anlage ist. Einsatz und Laufbereitschaft sprachen für sich. Nach ein paar Halbchancen durch die Grafenwörther war es Hlousek der nach 8 Minuten einen Freistoß aus gut 35 Metern ins Tormanneck hämmerte. Die Führung rettete in der Folge Schön zweimal, wobei er einen Kopfball eines Drossers sensationell an die Latte lenkte. Als Puffer auf 2:0 erhöhte war es mit der Drosser Gegenwehr praktisch vorbei und mit einem Doppelschlag nach einer halben Stunde durch Puffer und Eder war die Partie auch schon entschieden. Der SV Dross legte nun los, allerdings mit überharten Einsteigen und dunkelroten Fouls – zunächst musste Mantler gelbrot gefährdet das Spielfeld verlassen und wird ausgetauscht. Nach der Pause schafften es die Gäste innerhalb von zwanzig Minuten mit drei Mann weniger am Platz zu stehen. Kurios dabei der dritte sah gar keine Karte, steht auch nicht am Spielbericht. Der Foulspieler hatte schon gelb, trat Fischer um und ging in die Kabine, ein neuer Spieler wurde nicht eingewechselt – Selbstausschluss!
Ach ja dazwischen verkürzte der Ex Grafenwörther Kirschbaum auf 1:4…Durch Eder und Puffer, machte damit seinen Hattrick perfekt, stellte Grafenwörth den 6:1 Sieg her, allerdings hätte dieser Sieg weitaus höher ausfallen können, hätte man sich auf das Flankenspiel konzentriert. Durch zuviele Einzelaktionen und Doppelpassversuche durch die Mitte wurden allerdings viele Aktionen verstolpert!
Komplett anderes Auftreten der Grafenwörther Elf, man darf gespannt sein was nun folgt. Von hören sagen hat die Mannschaft jetzt Ihren passenden Mann an der Linie. Vom Potential her braucht man nicht reden, der Druck ist anscheinend unter Kontrolle und die Mannschaft befreit.
Unterhaltungswert und kulinarische Versorgung hinter den Werbebanden vom feinsten…Netter Abend und leiwander Abgang (Insider) vom USCG Gelände!
burzinator












